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OÖ. GemeindevertreterInnen fordern Entlastung der Gemeinden

Gemeinden brauchen Planungssicherheit für Aufgabenerfüllung  –  „Checkliste“ für  künftigen Landeshauptmann bzw. Finanzreferenten für eine moderne und gerechte Finanzpolitik

 Die Netto-Finanzlage des Landes Oberösterreich hat sich in den letzten 10 Jahren um 4,2 Milliarden Euro verschlechtert. Gleichzeitig wurden viele eigene Investitionsprojekte des Landes über ausgelagerte Gesellschaften finanziert und damit Schulden „versteckt“. Aufgrund dieser angespannten finanziellen Lage des Landes, die aber in keiner offiziellen Bilanz transparent dargestellt wird, droht nach den Landtagswahlen ein Sparkurs zulasten der Gemeinden und damit der Bevölkerung.

Bereits jetzt haben aber die oberösterreichischen Gemeinden im Österreich-Vergleich die höchsten Transferzahlungen an das Land zu leisten, obwohl sie immer mehr Aufgaben für die Menschen zu bewältigen haben. Durch Landesumlage, den Sprengelbeitrag für Spitäler oder die übergewälzten Kosten im Bereich der Kinderbetreuung werden die oö. Gemeinden überproportional belastet. Es braucht daher Klarheit vor den Landtagswahlen und ein Bekenntnis von Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer bzw. seinem Nachfolger, wie er ab dem nächsten Jahr die oö. Gemeinden entlasten will.

Die finanzielle Lage des Landes OÖ hat sich seit 2004 um 4,2 Milliarden Euro verschlechtert. Ein drohendes Sparparket nach den Wahlen darf jedoch nicht auf dem Rücken der oö. Gemeinden geschnürt werden.

Die finanzielle Lage des Landes OÖ hat sich seit 2004 um 4,2 Milliarden Euro verschlechtert. Ein drohendes Sparparket nach den Wahlen darf jedoch nicht auf dem Rücken der oö. Gemeinden geschnürt werden.

 

Enorme Belastungen  der oö. Gemeinden durch Land

Während andere Bundesländer die Belastungen der Gemeinden reduziert haben, erhöht das Land OÖ laufend die Zahlungen der Gemeinden, wie auch eine aktuelle Studie des Zentrums für Verwaltungsforschung (KDZ) belegt:

Gemeinden bewältigen von der Kinder- bis zur Altenbetreuung immer mehr Aufgaben für die Menschen und sollen daher künftig auch mehr Mittel dafür erhalten. Dabei darf auch die Steigerung der Sozialausgaben nicht länger auf die Kommunen abgewälzt werden. Es braucht daher strukturell eine nachhaltige Entlastung der Gemeinden durch das Land Oberösterreich.

 

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