GemeindevertreterInnenverband Oberösterreich

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Mindestertragsforderungen für Solaranlagen!

Das Familien-Seminarhaus Mühlfunviertel in Klaffer am Hochficht, Sieger des Energie Globe 2004 war Seminartreffpunkt  für 26 Gemeinderäte aus  Oberösterreich.
Seminarverantwortlicher  Bürgermeister Wilhelm Wurm aus Unterweitersdorf, konnte mit DI. Stumptner vom OÖ. Energiesparverband  einen sehr kompetenten Referenten begrüßen. DI. Stumptner  informierte über das EGEM (Energiesparprogramm) des Landes OÖ. für Gemeinden.
Vorgestellt wurden von Referenten der LinzAG die Möglichkeiten der neuen Stromzählergeneration.  Die Software dazu wurde  in Hagenberg entwickelt.
Mit dieser Software ist es möglich, den aktuellen Stromverbrauch visuell am PC oder Handy anzusehen, und unnötigen Stromverbraucher auf die Spur zu kommen.
Bgm. Wilhelm Wurm und Reinhold Reinhard Eilmsteiner  informierten zum Thema Biomasse. Dabei wurden erfolgreiche Projekte aus Unterweitersdorf und St. Oswald/Freistadt vorgestellt.
Lago. Christian Makor Winkelbauer SPÖ Wohnbausprecher informierte über  aktuelle Energieerkenntnisse  des Landes OÖ.  Tatsachen  aus Deutschland zeigen, dass es bei optimalen Voraussetzungen (ausreichenden Sonnenenergie und Wind) bereits jetzt möglich ist die Stromleitungen auf Grund des Stromüberschusses zum glühen zu bringen. Allerdings  muss wer diese Voraussetzungen nicht gegeben sind, die Stromerzeugung ebenfalls gesichert sein. Ein weiteres Thema war die effiziente Nutzung der Sonnenergie. Dabei wurde von allen SPÖ GemeindevertreterInnen eine einstimmige Forderung an die OÖ. Landesregierung verabschiedet.
Forderung
Im Bundesland Salzburg ist es Vorschrift, dass Solaranlagen im öffentlichen Wohnbau, welche durch Landesmittel geförderte werden, einen Mindestertrag von 350 kWh/ m²/Jahr  erbringen müssen. Sollte  das nicht der Fall ist, müssen der Planer oder Errichter der Anlage die Differenz den Mietern ersetzen.
Es kann nach Meinung der Gemeindevertreter nicht sein, dass von den Mietern die Förderungen über die Mieten zurückbezahlt werden, diese Anlagen aber keine Erträge bringen.   Bei gut geplanten und gebauten Anlagen, liegen die Erträge derzeit zwischen 400 bis 600 kWh/ m²/Jahr.
Lago. Christian Makor Winkelbauer wurde von den anwesenden Gemeinderäten ersucht, diese Forderung im Landtag einzubringen!

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