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Bindung der öffentlichen Auftragsvergabe an Gleichstellungsmaßnahmen ist machbar

"In Berlin funktionieren Frauen fördernde Maßnahmen schon seit Jahren und in Wien hat das Start-Projekt erste Erfolge erzielt. Nun ist aus unserer Sicht Oberösterreich an der Reihe, ein derartiges Konzept umzusetzen!", so die Zweite Landtagspräsidentin und Frauensprecherin Gerda Weichsler-Hauer nach der heutigen Frauenunterausschusssitzung, bei welcher der SP-Initiativantrag zur "Koppelung öffentlicher Auftragsvergabe an innerbetriebliche Gleichstellungsmaßnahmen" unter Einbindung von ExpertInnen diskutiert wurde.
Die Expertin für das Berliner Modell, Marianne Rühl-Andresen, hat in der Sitzung die positiven Auswirkungen des bereits seit 10 Jahren funktionierenden Konzepts beschrieben: "Berlin beweist, dass die Idee, Frauen fördernde Maßnahmen an die Vergabe öffentlicher Aufträge zu koppeln, machbar ist. Wo ein Wille, da auch ein Weg!", hält SP-Wirtschaftssprecherin Jahn fest. In Berlin werden öffentliche Aufträge nur mehr an Betriebe mit mehr als 10 ArbeitnehmerInnen und einer Auftragssumme von mehr als 25.000 Euro vergeben, wenn diese sich dazu verpflichten, mehrere Frauen fördernde Maßnahmen aus einem Katalog umzusetzen.
"Der in Wien bereits realisierte Modellversuch zeigt, dass es auch in Österreich von den rechtlichen Voraussetzungen her möglich und umsetzbar ist!", so die Zweite Landtagspräsidentin Gerda Weichsler-Hauer weiter. In Oberösterreich gibt es bereits ein erfolgreiches Projekt des AMS. Weiters hat Unispezialistin Mag.a Jasmine Senk heute unter anderem ein von ihr und der Arbeiterkammer OÖ erarbeitetes Konzept erläutert. "Wir SozialdemokratInnen werden uns weiter mit ganzer Kraft für effektive betriebliche Frauenförderung in Oberösterreich einzusetzen. Wir hoffen, die anderen Fraktionen in der nächsten Unterausschusssitzung für unsere Initiative gewinnen zu können!", ist Gerda Weichsler-Hauer entschlossen den SP-Antrag weiter voranzutreiben.
Weitere Informationen zum Thema gibt’s unter: 
http://www.arbeiterkammer.com/online/gleiche-chancen-fuer-frauen-51666.html
bzw. direkt bei der Leiterin des Frauenbüros Dr. Kordula Schmidt unter 0732/6906-2141 
bzw. *protected email*.

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